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Wagner Verlag © ist eine eingetragene Marke



ISBN: 978-3-86279-197-2

Größe: 13 x 20 cm
526 Seiten, 30 vierf. Foto

Gewicht: 638 Gramm

Preis: 19,80
inkl. MwSt


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Inhalt
Presse

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Helga L. Schwab - Autor/in


Mein Jahr in Kairo. Allah ist größer.

Tagebuch aus einer fremden Welt 


  • 4.50/5.
(2)

Presse




Interview
.
vom 15.03.2012

Interview mit Helga Schwab




Jens Grüll Autorenservice (J.G.): Frau Schwab, wie ich Ihrem Erfahrungsbericht "Mein Jahr in Kairo. Allah ist größer. - Tagebuch aus einer fremden Welt" entnehme, sind Sie ein wissensdurstiger Mensch, der gerne Neues entdeckt.

Helga L. Schwab (H.S.): Ja, ich habe Vielerlei studiert und an verschiedenen Orten im In- und Ausland gelebt, spreche verschiedene Sprachen. Oft habe ich als Lehrerin gearbeitet, auch in der Industrie, einige Jahre als selbständige Künstlerin, und habe zwei wunderbare Söhne großgezogen.

J.G.: Sie führen ein kreatives und abwechslungsreiches Leben. Wie würden Sie Ihr Lebensmotto beschreiben?

H.S.: Lernen ist meine Leidenschaft, ich wollte stets meinen Horizont erweitern, wissen und erfahren "was die Welt im Innersten zusammenhält".

J.G.: Ihr Buch "Mein Jahr in Kairo. Allah ist größer." beruht auf Ihren eigenen Erfahrungen, die Sie selbst als Lehrerin in Ägypten erlebt haben. Was gab den Ausschlag, Ihre Erlebnisse zu veröffentlichen?

H.S.: Ich schreibe Tagebuch, und habe mich nach meiner Rückkehr aus Kairo entschlossen, diese Aufzeichnungen zu einem Buch umzugestalten, angefeuert von Freunden, die mir dringend dazu geraten haben. Meine Erzählungen und Hunderte von Bildern haben sie so berührt, dass ich es gewagt habe.

J.G.: Frau Schwab, bitte erzähle Sie mir etwas über den Inhalt Ihres Buches.

H.S.: Eine deutsche Lehrerin entscheidet sich nach sehr kurzer Bedenkzeit dem Angebot nachzukommen, in Kairo an einer Deutschen Schule zu arbeiten. Es soll das letzte Abenteuer des angestellten Berufslebens sein, das sie mit großem Enthusiasmus angeht.

J.G.: Aber hielt die Begeisterung für das letzte, große Abenteuer an?

H.S.: Sie findet sich abrupt hineingeworfen in eine Welt, die ihr weitestgehend fremd ist und erkennt sehr schnell, dass sie überwiegend auf sich selbst gestellt ist.
Die täglichen religiös, sozialpsychologisch und kulturell bedingten Spannungen in der Schule bringen sie bisweilen an den Rand ihrer seelischen und körperlichen Leistungskraft, die unausgesetzte Konfrontation mit dem Überlebenskampf der Mehrheit der ägyptischen Menschen in der gesellschaftlichen Hierarchie des Molochs Kairo zeigt ihr die eigene Ohnmacht. Soll sie aufgeben?

J.G.: Ich vermute, trotz der schwierigen Umstände, nicht.

H.S.: Richtig. Sie analysiert ihre Lage und beschließt, aus der Stadt ins grüne Farmland, an den Rand der Wüste zu ziehen. Dort mietet sie eine Wohnung und ein Auto, um täglich damit in die über 50 km entfernte Schule zu fahren.
Dieser Überlebensplan geht zunächst auf. Beim Reiten in der Wüste findet sie Ruhe, Kraft und spirituelle Geborgenheit. Freundschaften bahnen sich an, Glücksmomente ereignen sich. Doch dann geschehen Ereignisse, die sie ultimativ wieder aus ihrem Paradies vertreiben...

J.G.: Sie bringen mit "Mein Jahr in Kairo. Allah ist größer." Ihren Leserinnen und Lesern das wahre Leben der Menschen in Ägypten näher und möchten aufklären.

H.S.: Ja, ich möchte mit Menschen ins Gespräch kommen, mich austauschen, etwas bewegen! Jenseits der mainstream-Berichterstattung über Kairo erzähle ich von dem Leben der Menschen.

J.G.: Sie haben Ihr Buch an das Bundesaußenministerium eingesandt. Wie war die Reaktion auf Ihren Erfahrungsbericht?

H.S.: Sehr positiv. Wie ist es doch im Brief unseres Außenministers Westerwelle zu meinem Buch formuliert:"...sehr viel weniger wird jedoch über den Mikrokosmos und den persönlichen Alltag der Menschen geschrieben. Daher ist Ihr Buch ein wertvoller Beitrag zum Verständnis einer Gesellschaft, die uns geographisch so nah und kulturell doch häufig sehr fremd erscheint."
So sehe ich das auch.

J.G.: Die Beurteilung des Außenministeriums hört sich sehr gut an. Planen Sie weitere Buchveröffentlichungen?

H.S.: Sicherlich. Es gibt viel zu tun. Aber das würde den Rahmen hier sprengen.

J.G.: Wir warten alle gespannt auf Ihre nächste Veröffentlichung und lassen uns überraschen. Frau Schwab, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für Ihr Buch viel Erfolg.





Pressetext
.
vom 27.01.2012



Erschienen auf www.reisegezwitscher.de am 01.02.2012


Mit der Entscheidung, ein Jahr lang an einer deutschen Schule in Kairo zu unterrichten, nimmt die Lehrerin Helga L. Schwab eine persönliche Herausforderung an und stellt sich damit dem verwirrenden Mosaik eines fremden Gesellschaftsgefüges. Inmitten dieser unbekannten Kultur muss sie von der Vorstellung westlicher Lebens- und Arbeitsweise Abstand nehmen. Spannungen zwischen den verschiedenen kulturellen und religiösen Eigenarten, der äußere Überlebenskampf im Moloch der 22-Millionen-Stadt Kairo und der innere Erfahrungsweg durch persönliche Begegnungen und eindringliche Situationen in der Stille der Wüste werden zu prägenden Erlebnissen. In Ihrem Tagebuch schildert die Autorin einen Lebensabschnitt, der zwar nur wenige Monate währt, doch in seiner Einprägsamkeit Herz und Verstand ergreift und die Sicht auf das Leben verändert.

Die Autorin:
Helga L. Schwab wurde 1948 geboren. Die Gymnasial- und Waldorflehrerin ist vielseitig interessiert, betätigt sich als Kunsthandwerkerin und als Autorin zweisprachiger Lyrik und zahlreicher Biografien. Immer wieder packt sie Abenteuerlust, Pioniergeist und Fernweh. Ihr Lebensweg ist bestimmt von tiefer Achtung vor Mensch, Tier und der Natur und ihrem Vertrauen in die eigene intuitive Kraft, das Leben mit allen Sinnen selbstverantwortlich gestalten zu können.





Leserstimme
Berlin
vom 20.01.2012



Das Auswärtige Amt Berlin kommentierte „Mein Jahr in Kairo“ als einen literarischen Beitrag, der besonders von Außenminister Guido Westerwelle freudig zur Kenntnis genommen wurde.

Ein Sprecher des Außenministers äußerte sich im Namen Guido Westerwelles wie folgt:

„Über Ägypten gibt es eine umfangreiche Literatur, die seit Beginn des Arabischen Frühlings noch einmal im Umfang deutlich zugenommen hat. Ebenso großer Aufmerksamkeit erfreut sich das Thema in der Tagespresse. Sehr viel weniger wird jedoch über den Mikrokosmos und den persönlichen Alltag der Menschen geschrieben. Daher ist Ihr Buch ein wertvoller Beitrag zum Verständnis einer Gesellschaft, die uns geografisch so nah und kulturell doch häufig sehr fremd erscheint.“







Leserstimmen

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Aktuelle Bewertung:

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  • 4.00/5.
Vivien Ebens
2012-01-11 11:12:22

Ich finde das Buch echt klasse. Ich hatte mir nicht viel Hoffnung gemacht, weil ich so eine Art von Buch nicht so gerne lese. Mein Leben in Kairo. Allah ist größer hat mir allerdings von der ersten Seite an gefallen. Man kommt gut in die Geschichte rein und bleibt, bis man keine Zeit mehr hat, weiter zu lesen. Ich habs noch nicht ganz fertig, glaube aber, dass das Buch weiterhin so spannend bleibt, wie es angefangen hat.
  • 5.00/5.
Vanessa Grupe
2012-01-10 16:56:57

Ich muss sagen, dass mir \"Mein Leben in Kairo. Allah ist größer.\" sehr gut gefällt. Ich interessiere mich eh für Erzählungen von Auslandsaufenthalten und ganz neuen Erfahrungen. Da ich das Buch schon durch habe, hoffe ich, dass bald Nachschub kommt :) Bis dahin werde ich es sicher noch einmal gelesen haben. Ich kanns nur empfehlen!