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Wagner Verlag © ist eine eingetragene Marke



ISBN: 978-3-86279-127-9

Größe: 13 x 20 cm
206 Seiten

Gewicht: 260 Gramm

Preis: 11,90
inkl. MwSt


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Inhalt
Presse

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Friedrich Euler - Autor/in


Nebenausgänge

Hoffnung von unten 


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Presse




Pressetext
.
vom 16.05.2012



„Was bin ich wert?“ Diese Frage muss sich Fertigungsleiter Robert Hötting stellen, als ihm ein Auftrag für den Bau einer Maschine erteilt wird, deren Lieferdatum schier nicht einzuhalten ist. Er ist dem Zusammenbruch nahe und muss zur Erfüllung seiner Pflicht an seine Grenzen gehen. Doch was ist der einzelne Mensch wirklich wert in Anbetracht der beruflichen Anforderungen und der Ansprüche unserer Leistungsgesellschaft? Sind wirtschaftliche Interessen und soziale Verantwortung heutzutage noch vereinbar? Robert Hötting entscheidet sich, als Vorgesetzter unkonventionelle Wege zu gehen, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und seinen Mitarbeitern Kollegialität, Teamgeist und gegenseitige Rücksichtnahme zu demonstrieren. Doch der Preis ist hoch, und Hötting sieht sich schließlich mehr denn je in der Situation, seine Existenz und deren Bestimmung zu hinterfragen.
Zu einer Zeit, in der Zusammenbrüche und Burnouts an der Tagesordnung sind und ein großer Teil der Berufstätigen am Rande der Erschöpfung steht, weil Leistungserwartungen und Erfolgsdruck stetig wachsen und wenig Raum für Menschlichkeit lassen, lädt Friedrich Euler seine Leser ein, den Sinn ihres Tuns zu bedenken und sich selbst zu fragen: Was bin ICH wert?

Der Autor:

Friedrich Euler stammt aus dem Kinzigtal in Südhessen. 1947, zwei Jahre nach Kriegsende, begann er als 14-Jähriger seine Lehre als Werkzeugmacher. Nach seiner Facharbeiter-Prüfung arbeitete er als Werkzeugmacher in verschiedenen Firmen und studierte nebenher Mathematik und Maschinenbau in Abendkursen und im Fernstudium.
Von 1956 bis zu seinem Renteneinstieg war er als Konstrukteur und später als Konstruktionsleiter in unterschiedlichen Unternehmen tätig. Seit 1995 befindet sich der Autor im Ruhestand und erfreut sich seiner großen Familie mit drei verheirateten Söhnen und fünf Enkelkindern. „Nebenausgänge“ ist bereits sein drittes Buch, jedoch der erste Roman aus seiner Feder.







Mittelhessen-Bote
Evangelische Öffentliche Bücherei Schlüchtern
vom 22.03.2012

Friedrich Euler las aus seinem eigenen Werk vor






Schlüchtern. Die Evangelische Öffentliche Bücherei Schlüchtern veranstaltet seit einer Reihe von Jahren Lesungen im Bücher-Cafe. Oft haben Lesegäste aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen, oder ihren Lieblingsautor vorgestellt. Besonders spannend wird es immer dann, wenn ein Gast aus eigenen Werken liest. Mit Friedrich Euler aus Steinau an der Straße war wieder so ein besonderer Vorleser eingeladen. Das ehrenamtliche Bücherteam freut sich zusammen mit den Zuhören und Gästen beim literarischen Frühstück auf einen lebhaften, engagierten Vortrag und wurde nicht enttäuscht. Friedrich Euler ist in Schlüchtern kein Unbekannter, hatte er doch in früheren Jahren schon im Ehepaar-Kreis bei Pfarrer Happich mitgewirkt und war von daher daher noch viel vertraut. In den letzten Jahren hat er immer wieder mit Veröffentlichungen von sich reden gemacht. Sein beruflicher Werdegang in verantwortlichen Positionen im Maschinenbau und die Erlebnisse und Erfahrungen in der alltäglichen Arbeitswelt haben ihn oft bis in seine Freizeit- und Mußestunden verfolgt und umgetrieben. Da schrieb er sich so manche Sorge, so manchen Unmut von der Seele und suchte schreibend neue Wege für sich und andere. So entstand sein Buch "Frohes Schaffen!". Zum Eintritt in sein Rentnerleben beschäftigte sich dann mit den neuen Gegebenheiten und veröffentlichte seine Ideen, Vorsätze und Ratschläge unter dem Titel "Ruhestand-und was nun?". Nun aber hat es Friedrich Euler, der in diesem Jahr 80 Jahre alt wird, umgetrieben, was er an Erfahrung der nachfolgen Generationen aus ihren Arbeitsumwelt wahrnehmen konnte. Tag für Tag füllt es die Medien: körperliche und psychische Zusammenbrüche durch berufliche Überlastungsdruck, Termin- und Leistungsdruck, dazu das schlechter werdende Arbeitsklima, Mobbing von Kollegen und Vorgesetzten -in aller Munde als "Burn out", das Krankwerden an der beruflichen Wirklichkeit. So schrieb er sich wiederum die Sorgen aus der Seele, brachte seine Gedanken und Anregungen und Hoffnungen dazu in einem neuen Roman heraus. Unter dem Titel "Nebenausgängen-Hoffnungen von unten " ist er im Herbst des Vorjahres erschienen. Ihm zuzuhören war ein Genuss: ausgewählt, markante Stellen wusste Friedrich Euler lebhaft vorzutragen. "Was ist ein Mensch wert?" wurde zur zentralen Frage, und dem Autor gelang es trotz starker Kürzungen in seinem Vortrag, die im Roman aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten darzustellen. Seine Gesten und Artikulierungen halfen, die Eindrücklichkeit der Problematik zu zeigen, und als er von seinem Protagonisten Robert Hötting vorlas dass dieser "die Gedanken frei..." zur Gitarre sang, so griff auch er zum mitgebrachten Instrument und sang mit seinem davon angetanen Publikum das Lied. Herzlicher Applaus dankte es ihm und manches angeregte Gespräch folgte der Lesung im Bücher-Cafe.





Kinzigtal Nachrichten
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vom 05.01.2012

Fritz Euler legt sein drittes Buch





Steinau Fritz Euler aus Steinau hat ein neues Buch vorgelegt. Es ist bereits die dritte Arbeit, die veröffentlicht wurde. „Nebenausgänge, Hoffnung von unten” befasst sich mit aktuellen Fragen der Arbeitswelt und einem Mann, der aus einem unmenschlichen Arbeitsklima ausbricht.
„Du wirst gebraucht, aber du schaffst es nicht allein.” Das ist einer der Kernsätze in „Nebenausgänge”. Fritz Euler, der als Buchautor Friedrich Euler heißt, zeigt am Beispiel seiner Romanfigur Robert Hötting auf, dass immer mehr Druck im Arbeitsleben keineswegs zu mehr Produktivität führt. Im Gegenteil, erst wenn der Druck auf die Mitarbeiter verringert würde, könnten die Ideen sprudeln.

Robert Hötting ist Fertigungsleiter im Maschinenbau. Eines Tages weigert er sich, den Druck, den er bekommt, an seine Mitarbeiter weiterzugeben. Die neue Maschine muss zu einem bestimmten Termin fertig werden, Hötting soll bei seinen Mitarbeitern härter durchgreifen. Er weigert sich aber. Das kostet ihn den Job, obwohl die Maschine zum geforderten Zeitpunkt fertig wird. Dennoch fühlt Hötting sich am Ende als Gewinner. Die Romanfigur ist einen zunächst noch ungewohnten „Nebenausgang” gegangen, hat mit neuen Strategien das Problem gelöst.

Auf die Frage, wie viel von Fritz Euler in Robert Hötting steckt, lacht der Steinauer. „Das werde ich immer mal gefragt”, sagt Euler. So richtig verraten will er es nicht. Sein Roman sei Fiktion. Gleichwohl ist klar: Fritz Euler kennt die Probleme eines Fortschritts, den er für sich als zerstörerisch entlarvt hat, sehr gut. Er war 48 Jahre lang in der Industrie tätig und hat in zehn verschiedenen Firmen gearbeitet. Mit 14 Jahren begann er eine Lehre zum Werkzeugmacher. „Mein Lehrer wollte mich
aufs Gymnasium schicken”, erinnert sich der heute 79-Jährige. Weil der Vater in Kriegsgefangenschaft war, wollte der
Sohn aber lieber Geld verdienen, um die Familie zu unterstützen. Er bildete sich stets weiter, nahm Fernunterricht,
belegte Abend- und Wochenendkurse, damit er selbst Konstruktionen anfertigen konnte.

Euler hat drei Söhne und fünf Enkel. Er singt im Kirchenchor und hat eine Chorleiterausbildung. Zudem spielt er Gitarre, „und ein bisschen Klavier”. Euler verbrachte einige Jahre in Westfalen, bevor er Anfang der 60er Jahre nach Gießen zog. „Seit der Zeit schreibe ich”, sagt Euler. Das sei ihn für so etwas wie eine innere Befreiung gewesen. Denn mit dem Prozess des Niederschreibens sei er seine Schlafstörungen losgeworden. „Ich habe mich durch das Schreiben befreit”, fasst der Rentner zusammen.

1971 schließlich kam er nach Steinau zurück, „in das Haus, in dem ich geboren wurde”. Dort gab es für den handwerklich geschickten Euler einiges zu tun. Der 79-Jährige hat eine einfach klingende Vision, die das Mitmenschliche betont: „Lachen und leisten gehören zusammen.” In den letzten zehn Jahren seiner beruflichen Tätigkeit sei es ihm gelungen, das umzusetzen. „Das hat funktioniert”, sagt Euler. Denn er habe die Fähigkeiten jedes einzelnen gefördert und den Mannschaftsgedanken betont. Lösungen finden, aber gemeinsam, darauf komme es an. Das erkennt auch Eulers Romanfigur Höttinger.







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